T I P
TibetInfoPage
Die weiterführende Tibet-Informationsseite

 

German introduction
English introduction


Allgemeines über Tibet

Geschichte
Geographie und Geologie
Staat und Gesellschaft 
Wirtschaft und Industrie
Religion
Weitere Themen

 
 
TIP - TibetInfoPage, die weiterführende Tibet-Informationsseite, möchte Basisinformationen über Tibet geben und interessierte Leser auf differenzierende weiterführende Literatur hinweisen. Die hier gegebene Grundinformation strebt eine neutrale Darstellung an, erhebt aber keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Hauptgrund für dieses Angebot ist die Erfahrung einseitiger Darstellungen - sowohl in Büchern als auch im Internet -, die von vielen Lesern zu schnell für bare Münze genommen werden. Für ein ausgewogenes Bild eines Landes oder einer Region - nicht nur im Falle Tibets - bedarf es einer intensiven Beschäftigung gerade auch mit der wissenschaftlichen Sekundärliteratur.
Über einige grundsätzliche Hintergrundinformation hinaus soll diese TIP vor allem jenen Hilfestellung geben, die sich mit verschiedenen Aspekten Tibets, der Tibeter und ihrer Kultur ernsthaft und differenziert auseinandersetzen wollen. Dies bedeutet, dass wir in aller Regel auf Bücher, Webseiten u.a. Quellen, die unseres Erachtens die Sachverhalte absolut einseitig darstellen, polemisieren oder polarisierend wirken (wenn nicht gar hetzen) nicht hinweisen. Auf der anderen Seite möchten wir betonen, dass ein fehlender Hinweis auf eine Quelle noch kein Werturteil unsererseits bedeutet, da kein Mensch die Vielzahl an Literatur und Internetseiten vollständig überblicken, geschweige denn beim Lesen ständig auf dem Laufenden sein und alles beurteilen kann.
Dass wir uns überhaupt eine Beurteilung von Quellen erlauben, gestehen wir uns aufgrund einer inzwischen 15-jährigen Beschäftigung mit Tibet zu, die uns nicht nur mit der umfangreichen und kontroversen Tibet-Literatur in westlichen Sprachen haben beschäftigen lassen, sondern auch mit chinesischen und tibetischen Quellen (letztere allerdings leider fast nur in Übersetzungen). Außerdem haben uns seit 1985, als wir das erste Mal in tibetische Gebiete fuhren, inzwischen mehr als 30 Reisen in tibetische Regionen im gesamten tibetischen Hochland und in angrenzende Gebirgsräume des Himalayas mindestens einmal in fast jeden von Tibetern bewohnten Landkreis des Hochplateaus geführt. Gespräche mit Tausenden von Tibetern (und Angehörigen anderer Völkerschaften des Raumes), zu Hause wie im Exil, sowie Chinesen und Tibetkennern haben unser Titelbild stets verändert, und es ist auch heute immer noch Veränderungen unterworfen. Aus alledem haben wir vor allen Dingen eines lernen müssen: Bis heute kommt man, sofern man sich ein ausgewogenes Bild von Tibet, seiner Geschichte und Politik, seiner Probleme und Alltagsrealitäten machen will, an englischsprachiger Literatur nicht vorbei. Hier möchten wir etwas Hilfestellung geben, die zugegebenermaßen - schon allein aus Zeitgründen - nur unzureichend ist. Aber aller Anfang ist schwer...

Important Note:

Important Note:

In JIATS, vol. 4, appeared a distorting and extremely biased review of Melvyn Goldstein's book "A History of Modern Tibet, Volume 2: The Calm Before the Storm, 1951-1955" by M. Akester.
We therefore publish M. Goldstein's response to that review: 

Please follow this link to read it.

 
 
 
Für Anregungen sind wir dankbar. 
Bitte richten an: tibetpage@freenet.de
Kontaktformular TibetInfoPage


 

Just published 
soeben erschienen:
Information click here
Info hier klicken
318 pages, 45 maps & sketch maps, 123 plates, 195 colour photos
White Lotus Press, Bangkok 2004
60,- Euro

 


Tibet

Wohl kaum eine andere Region der Welt ist derart von mystisch-magischen Inhalten verklärt wie Tibet, das weite Land auf dem Dach der Welt. Verzaubert durch einen Mythos mit dem Namen Shangri La haben Generationen von Reisenden dort ein irdisches Paradies vermutet und sind immer wieder aufgebrochen, dessen Pforte zu öffnen. Auch wenn dabei zu konstatieren war, daß das Schneeland, wie seine Bewohner Tibet auch nennen, durchaus eine weltliche Gegend mit alltäglichen Ereignissen ist, so haben doch die ausgeprägte tiefe Religiosität seiner Bewohner und die Einzigartigkeit seiner Landschaft fast immer vermocht, Fremde in ihren Bann zu ziehen. Der Zauber Tibets kommt durch die unverwechselbare Kombination einer Bevölkerung, deren charmante Ausstrahlung gewürzt wird mit einer liebenswürdigen Gewitztheit, ja zuweilen Schlitzohrigkeit, und in mit ausdrucksstarken Malereien ausgestatteten Klosteranlagen, die der mit Tibet verbundenen Mystik Raum geben. Diese für Fremde so geheimnisvolle Atmosphäre wird noch verstärkt durch den Naturraum, der in seinem witterungsbedingten Wechselspiel von Stimmungen und Farben großartige Eindrücke vermittelt.

 
 
ééé

 
 


 
 
 
 
 


 
 
 
 


 

Geschichte

Die tibetische Überlieferung berichtet, daß die ersten legendären Könige an einem Seil vom Himmel herabgestiegen seien. Die nach ihrem Ursprungsort Yarlung benannte Dynastie rückte erst mit König Songtsen Gampo ins Licht der Geschichte. Er und seine Nachfolger Trisong Detsen und Rälpachen breiteten die Macht des Großkönigreichs Tibet über das Hochland hinaus aus und eroberten gar Teile der angrenzenden Nachbarländer. Da unter ihnen der Buddhismus nicht nur Fuß in Tibet faßte, sondern mit Hilfe des ins Schneeland gerufenen indischen Weisen Padmasambhava tief im Volk verwurzelt wurde, werden diese Herrscher als die drei "Religionskönige" verehrt. Eine geschickte Politik mit Bündnisheiraten festigte die neu erworbene Macht. 
Die berühmtesten der nach Tibet verheirateten Prinzessinnen sind Wencheng aus China und Bhrikuti aus Nepal, die beide im 7. Jahrhundert  mit Songtsen Gampo vermählt wurden. Nach Wirren im 9. Jahrhundert, die die wachsende Macht der buddhistischen Klostergemeinschaften zur Ursache hatten, fand die Yarlung-Dynastie 842 mit der Ermordung des Königs Langdarma ihr Ende. Die Verfolgungen unter diesem Herrscher hatten die buddhistische Lehre in Tibet fast völlig verlöschen lassen. Erst in einer Phase der Renaissance, die vom westtibetischen Königreich Guge und von Osttibet ausging, verbreitete sich diese Religion erneut. Zahlreiche Reformschulen, die aus der alten Bön-Religion übernommene magische Elemente verdrängen wollten, führten zu immer mehr Klosterneugründungen, unter denen die Schulrichtung der Sakyapa im ausgehenden 13. Jahrhundert zu besonderer Bedeutung kam. Als nämlich die Mongolen weite Teile Asiens überrannten, gelang es den Sakya-Patriarchen, deren Vertrauen zu gewinnen und - nominell - die weltliche Macht über Tibet übertragen zu bekommen. Das Ende der mongolischen Yuan-Dynastie in China brachte auch das Zerbrechen der formellen Einigkeit Tibets und neue gewalttätige Auseinandersetzungen. Die 1409 mit der Gründung des Klosters Ganden bei Lhasa begonnene Erneuerung durch Tsongkhapa, der den tibetischen Buddhismus in seiner Schule der "Tugendhaften", Gelugpa, reformierte, brachte neue Verhältnisse ins Schneeland. Nicht zuletzt mit der Unterstützung im Norden Tibets ansässiger mongolischer Fürsten konnten sich die Gelugpa in Zentraltibet durchsetzen. Unter Lobsang Gyatso, dem 5. der als Dalai Lama begründeten Inkarnationsfolge von Gelugpa-Patriarchen, festigte sich deren Macht. Wenn auch dessen weltliche Macht sich nie mehr auf das ganze Hochland ausdehnte, so bewirkte doch der geistliche Einfluß der Gelugpa eine Verbreitung ihrer Lehren und Klöster über Tibet hinaus bis in den Himalaya, die Mongolei und nach China. Mit Überfällen rivalisierender mongolischer Stämme und der Gurkha-Invasion aus Nepal im 18. Jahrhundert geriet Tibet in den Strudel der Machtpolitik der mandschu-chinesischen Qing-Dynastie, dem es sich bis zu deren Sturz 1911 nicht mehr entziehen konnte. Dem 13. Dalai Lama Tubten Gyatso gelang es, die tibetische Eigenständigkeit zu restaurieren, die bis zum Einmarsch der Truppen der Volksrepublik China 1950/51 bestehen blieb. Nach vermehrt aufflammenden Unruhen in Osttibet und schließlich deren Niederschlagung in Lhasa flohen der Dalai Lama und mit ihm Zigtausende nach Indien ins Exil. Die bis dahin von den Kommunisten ausgesetzten "Reformen" wurden insbesondere während der Kulturrevolution mit großer Brutalität durchgesetzt, was nicht nur die völlige Zerstörung der Strukturen des alten Tibet, sondern auch die Unterdrückung der Religiosität seiner Bewohner und den beinahe vollständigen Verlust der tibetischen Identität bedeutet. Tausende von Klöstern wurden in Schutt und Asche gelegt. Nach einer Inspektionsreise des KP-Parteisekretärs Hu Yaobang wurden katastrophale Verhältnisse in Tibet konstatiert, was zu einem etwas liberaleren Kurs Beijings führte. Seither ist zu beobachten, daß trotz ehemals drohender Auslöschung der tibetischen Kultur diese eine solch ungeheure Vitalität besitzt, daß die Bevölkerung alte Traditionen wiederbelebt und einen nicht unumstrittenen Gang in die Moderne mit gravierenden wirtschaftlichen Veränderungen angetreten hat.
weitere Ausführungen zur Geschichte Tibets auf den Seiten:
Historische Romane, die in Tibet spielen

 
 
ééé


Geographie und Geologie

In einer durchschnittlichen Höhe von über 4500 m breitet sich das tibetische Hochland über rund 2 Millionen qkm aus. Mit dieser Ausdehnung ist das Dach der Welt die gewaltigste, sich in die Atmosphäre erhebende Landmasse der Erde, mit entsprechenden Extremen, was Klima, Vegetation und Fauna betrifft. Diese erlauben der Bevölkerung von heute knapp fünf Millionen Tibetern und einigen anderen Völkerschaften in Nordtibet und am Ostrand lediglich Ackerbau und Viehzucht.

Die Hebung des Plateaus hat ihre Ursache im Zusammenprall zwischen der eurasiatischen Kontinentalscholle und anderen Bruchstücken eines vor rund zwei Milliarden Jahren auseinanderbrechenden Erdteils. Das größte dieser Bruchstücke, die indische Scholle, begann durch seine Kollision mit der asiatischen Platte vor etwa 45 Millionen Jahren den Himalaya aufzufalten und den dahinter liegenden Raum anzuheben. Die gewaltigen Kräfte, die dabei wirkten, haben sich in unglaublichen Verfaltungen abgebildet, die in Tibet an mancher Felswand zu sehen sind. Entsprechend den unterschiedlichen Schüben von Kollision und Verformung, die teilweise von Vulkanismus begleitet wurden, ist das ganze Hochland durchzogen von zahlreichen Gebirgen, deren höchste mit Gipfeln von 7000-8000 m an den Plateaurändern und im Süden zu finden sind. 
Im äußersten Norden des Hochlandes bewirkte die Tektonik eine Einsenkung des Tsaidam-Beckens, dessen Trockenheit dem Land viel Wüste und großen Mineralienreichtum (Salze) bescherte. Deren Abbau führte dort zur Industrialisierung, während die zahlreichen über ganz Tibet verteilten Bodenschätze (Gold, Kohle, diverse Erze, Graphit, Mangan, Lithium, Borax, Titan, Uran u.a.) wegen hoher Erschließungskosten nur in geringem Maße abgebaut werden.
weitere Themen, die mit der Geographie Tibets zusammenhängen, finden Sie auf den Seiten:

 
 
ééé

Staat und Gesellschaft

Das tibetische Hochland gliedert sich administrativ hauptsächlich in die chinesische Provinz Qinghai im Norden und die Autonome Region Tibet (Xizang) im Süden. 
 

Letztere ging mehr oder weniger direkt aus dem Herrschaftsgebiet der Dalai Lamas hervor, die das Land von 1913-1950 de facto unabhängig regierten. Außerdem ist sie ethnisch von über 90% Tibetern geprägt, während Qinghai eine Vielvölkerprovinz mit Han, Hui, Mongolen, Tu, Salar, Kasachen u.a. ist, in deren Bevölkerung die Tibeter lediglich knapp ein Fünftel ausmachen, wenngleich sie sich über den größten Teil der Provinzfläche verteilen. Ähnlich sieht es in den Randgebieten des Hochlandes aus, die den Provinzen Gansu, Sichuan und Yunnan zugerechnet werden. 

Die Tibeter waren in alter Zeit in gesellschaftlich strikt voneinander getrennte Gruppen aufgegliedert. Die sozialistischen Reformen der VR China haben diese Sozialstruktur aufgeweicht und das Zusammengehörigkeitsgefühl der verschiedenen tibetischen Stämme gestärkt. Allerdings wird dieses in hohem Maß über die tibetische Form des Buddhismus definiert, während regionaler Partikularismus noch immer von großer Bedeutung ist. Einen überhöhten gesellschaftlichen Rang nimmt der wieder erstarkte lamaistische Klerus ein.
weitere Themen, die mit Staat und Gesellschaft Tibets zusammenhängen, finden Sie auf den Seiten:

 
 
ééé

Wirtschaft und Industrie

Die Tibeter leben traditionell in günstigen Tallagen von Ackerbau und Viehzucht in häufig nomadischer Wirtschaftsweise in den Steppen, was je nach natürlichen Verhältnissen nicht zum Überleben ausreichte. Der Zwang zum Tausch brachte in Tibet schon früh den überregionalen Handel in Schwung, und so sind Tibeter bis heute gute Kaufleute. Entsprechend der natürlichen Ungunst und der schwierigen Infrastruktur konnte sich Industrie bislang erst in wenigen, verkehrstechnisch günstigen Räumen entwickeln. In Zentraltibet selbst finden sich neben einer Verbrauchsgüterindustrie und Manufakturen mit traditionellem Handwerk lediglich ein Eisen- und Stahlwerk bei Lhasa. Der weitere Ausbau der Hydroenergie wird hier sicher noch, nicht unbedingt nur begrüßte, Veränderungen bringen. In östlichen Landesteilen spielt die Holzwirtschaft eine dominierende Rolle, was Probleme wie übermäßige Abholzung und ökologische Schäden mit sich bringt. Zwar wird auch aufgeforstet, aber bislang hält dies nicht mit der Entwaldung Schritt.


 
 
weitere Themen, die mit der Wirtschaft Tibets zusammenhängen, finden Sie auf den Seiten:

 
 
ééé

Religion

Tibet war jahrhundertelang eine Theokratie, das heißt, politische Macht lag in den Händen seiner geistlichen Führer. Die tibetische Ausrichtung der buddhistischen Lehre wird - entsprechend der Bedeutung seiner hochgelehrten Mönche, der Lamas - Lamaismus genannt. Nach Ende der Verfolgung in der chinesisch initiierten Kulturrevolution ist die Zahl der restaurierten Klöster inzwischen wieder auf etwa 2000 angewachsen, und die nach wie vor tiefreligiöse tibetische Bevölkerung versorgt einen Klerus von  inzwischen wieder über 150000 Mönchen.

 è mehr...

 
 
Neu erschienen:
  Belletristik
mehr Info 
über diesen Titel 
hier klicken
 

bestellen z.B.

bei:

Historische Romane, die in Tibet spielen


 
Bei Fragen zum komplexen Tibetischen Buddhismus helfen Ihnen die folgenden Seiten weiter:

 
 
ééé

Vereine,
Gesellschaften,
Adressen
Sekundärliteratur
Kleine Tipps vor Ort
Orte und Regionen
Weitere Themen

Vereine, Gesellschaften u.a. wichtige Adressen
  Botschaft der VR China, Kurfürstenallee 12, D-53177 Bonn, Tel. (0228) 363828/ 353573/ 355950/ 95597-0/ Konsularabteilung 95598-0/ 362350 Deutsche Tibethilfe, c/o Irmtraud Wäger, Mauthäuslstr. 9, D-81379 München, Tel. (089) 788306, Fax 782893 Deutsch-Tibetische Kulturgesellschaft, Große Hamburger Str.1, D-10115 Berlin, c/o Tsewang Norbu, Tel. (030) 2810254 Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China, Ilkenhansstraße 6, D-60433 Frankfurt/ Main, Tel. (069) 951403-0 Generalkonsulat der VR China, Elbchaussee 268, D-22605 Hamburg, Visa-Abteilung: Tel. (040) 826975 Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft, Hottingerstrasse 28, CH-8032 Zürich, Tel./Fax (0041)-1-2527777 Mountaineering Association of the Tibet Autonomous Region (No. 8, East Lingkhor Road, Lhasa, Tibet/ VR China)
Office of Tibet (Switzerland), Waffenplatzstrasse 10, CH-8002 ZürichSummit Club des Deutscher Alpenvereins (DAV), Am Perlacher Forst 186, D-81545 München, Tel. 089 / 642400 The Tibet Bureau (Schweiz), 13/3, rue de l’Ancien Port, CH-1201 Genève, Tel. (0041) 22-7387940 Tibet Information Service, Florastraße  22, D-40764 Langenfeld, Tel. (02173) 75151, Fax 70275 Tibet Initiative Deutschland e.V., Postfach 2531, Bonn, Tel. (0228) 219892, Fax (0228) 261620; e-mail: 101673.700@compuserve.com Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (Tibet Forum), Konradstr. 2a, 48145 Münster, Tel. (0251) 230-3860, Fax (0251) 833169. Verein zur Förderung der Kultur und Weisheit Tibets, Frundsbergstraße 31, D-80634 München, Tel. (089) 160020
Bitte um Mitteilung, falls jemand Änderungen festgestellt hat: tibetpage@freenet.de. Kontaktformular TibetInfoPage

Sekundärliteratur

Reiseführer und Sachbücher

Belletristik und Hintergründe

Kleine Tipps vor Ort

Tibet allgemein

  • Gesundheit: Auf der Höhe anfangs gemächlich zu gehen und genug Flüssigkeit zu trinken (5-3 Liter pro Tag) ist lebenswichtig und günstig für die Anpassung.  
  • Frisches Joghurt: wird in oft mit kleinen Glasscheiben abgedeckten Schälchen oder Gläsern auf der Straße verkauft.  
Lhasa
  • Barkhor Café, an der rechten vorderen Ecke des großen Platzes vor dem Jokhang-Tempel.  
  • Lhasa Song and Dance Troup, Linkuo Donglu 36 
  • Song and Dance Troup, Beijing Zhonglu 67 
  • Tibetan Opera Theatre, Beijing Xilu 
  • Türkisbrücke: um die restaurierte Türkisbrücke an der Yuthok Road (Yutuo Lu) kann man in einem kleinen Restaurant im Freien sitzen und essen. 

  •  

     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

    Shigatse

    Ca. 15 km von Shigatse entfernt liegt das kleine Kloster Shalu mit wunderbaren alten Wandmalereien. Taschenlampe nicht vergessen!

     
     
     
     
    Amdo
     
     

    Kham

    Highlights of eastern Tibet
    Amdo and Kham Expedition

    Interested in travelling to eastern Tibet?
    See this tour programme to Amdo and Kham!
    TOUR
    TIBETISCHER HIMALAYA
    incl. Trekking to Mount Everest East Camp

    can be organized through Chinese and Tibetan partners of TibetInfoPage

    TOUR
    AMDO -
    auf den Spuren Tsongkhapas und anderer berühmter Lamas

    can be organized through Chinese and Tibetan partners of TibetInfoPage


     
     
     
     
     
     
     
     

     
     
    ééé

    Gyantse
    Kailash / Westtibet
    Lhasa
    Shigatse
    Yarlung-Tal
    Weitere Themen

    Gyantse

    Die drittgrößte Stadt Zentraltibets gilt gleichzeitig als die schönste. Sie zeichnet sich durch ein wunderschönes Ensemble von alter Festung, traditioneller tibetischer Altstadt und eines der beeindruckendsten der erhaltenen Klöster aus. Auf einem steil aus der Ebene aufragenden Felsenberg thront adlergleich die Dzong-Ruine, jene Burg, die während einer britischen Expedition 1904 unter Colonel Younghusband teilweise zerstört wurde. Von ihrer Spitze bietet sich das einzigartige Panorama über die Felder im  Tal des Nyang-Flusses, die zwischen Burgberg und ummauerter Klosterstadt sich ausbreitenden Flachdachhäuser und die in rot, weiß und golden leuchtenden Farben des Pekor-Chöde-Klosters. Aus dessen Mitte erhebt sich der 1427 errichtete Kumbum-Chörten, ein überdimensionaler, als Mandala angelegter Reliquienschrein, der in seinen zahlreichen Räumen das tibetisch-buddhistische Pantheon in gut erhaltenen Malereien des 15. Jh. abbildet. Die ebenfalls als Mandala angelegte Haupthalle birgt weitere wertvolle Kunstwerke.


     
     
    ééé

    Kailash/ Westtibet

    Im Westen des Hochlandes liegt Tibets bedeutendster heiliger Berg, der 6656 m hohe Kailash, von den Tibetern ehrfurchtsvoll "Schneejuwel", Kang Rinpoche, genannt. Er gilt den Buddhisten als irdisches Abbild der Achse der Welt und wird daher auf einem 55 km langen Pilgerweg umwandelt. Zu seinen Füßen breiten sich im Süden der heiligen See Manasarovar und dessen dämonischer Widerpart Rakas Tal aus. Weiter westlich sind in der bizarren Felsenlandschaft des Sutlej-Canyon die Ruinen der einstigen Guge-Hauptstadt Tsaparang und das ein Jahrtausend alte Kloster Toling zu finden. Wegen seiner Malereien, unter denen einige der frühesten Beispielen buddhistisch-tantrischer Kunst sind, gehört es zu den kulturgeschichtlich wichtigsten Denkmälern Tibets.


     
     
    ééé

    Lhasa

    Aus der einstigen heiligen "Stadt der Götter" war nach der chinesischen Besetzung 1951 eine um den Kern der Altstadt liegende  Barackensiedlung geworden, die sich inzwischen zu einer modernen, in dieser Form nicht immer geliebten Stadt gewandelt hat. Gleichwohl ist der Reiz der tibetisch gebliebenen Altstadt und des am Fuß des Potala sich ausbreitenden, gut restaurierten ehemaligen Regierungsviertels Shöl groß geblieben. Darüber erhebt sich das Sinnbild Tibets, der mächtige Potala-Palast, der in dieser Form im 17.Jh. als Palastresidenz der Dalai Lamas gebaut wurde. Bis dahin lag das politische Zentrum 12 km westlich im Kloster Drepung. Das 1416 gegründete Großkloster beherbergte in seiner Blütezeit mehr als 10000 Mönche, die hier lebten und studierten. Die anderen beiden  alten "Staatsklöster", deren Einfluß auf die Geschicke Tibets überaus groß war, sind, 6 km nördlich der Innenstadt, Sera Ling und das 50 km östlich von Lhasa gelegene Gelugpa-Gründungskloster  Ganden (1409), das sich in 4400 m Höhe über einen Bergkamm ausbreitet. 

    Zentrales Heiligtum Lhasas aber ist der Jokhang-Tempel, der quasi das Herz des alten Lhasa ausmacht und im Kern noch über 1300 Jahre alte Bausubstanz bewahrt. Die düstere Atmosphäre der von Butterlampen beleuchteten, niedrigen Kapellen im Tempelinnern beschwört eine magische Stimmung, zumal wenn tibetische Pilger ihre Gebete murmeln. Um den Jokhang herum ziehen die Tibeter ihre Kreise auf dem Barkhor, der zugleich heiliger Umwandlungsweg und Markt ist. Sowohl in der Altstadt mit ihren schönen würfelförmigen Häusern als auch außerhalb Lhasas ist eine Fülle weiterer Sehenswürdigkeiten der alten Zeit geboten, u.a. der Sommerpalast der Dalai Lamas im Norbulingka und das wieder aufgebaute Tsurpu-Kloster, der Sitz der bedeutenden Inkarnation des Karmapa, des Oberhauptes einer der wichtigsten lamaistischen Schulen.

     
     
    ééé

    Shigatse

    Die 1447 von Gedündup, dem postumen 1. Dalai Lama, gegründete Klosteruniversität Tashilhunpo in Shigatse ist das geistige Zentrum der Gelugpa-Schule des tibetischen Buddhismus, die in der alten Zeit ein Gegengewicht zum politischen Zentrum Lhasa darstellte. Mit 20000 Einwohnern ist Shigatse die zweitgrößte Stadt Zentraltibets und das Herz der Provinz Tsang. Hier residiert der Panchen Lama, der politisch die zweitwichtigste Inkarnation in der Gelugpa-Hierarchie darstellte. Das Kloster überstand die Kulturrevolution mit verhältnismäßig geringen Schäden, weshalb es in seinem Innern eine eindrucksvolle Reihe von Statuen und Malereien birgt. Überragend im wahrsten Sinne des Wortes ist der 26 m hohe Maitreya-Buddha, für den zwischen 1906 und 1916 rund 115 Tonnen Bronze und 179 kg Gold verarbeitet wurden.

     

     
     
    ééé

    Yarlung-Tal

    Das ca. 150 km südöstlich von Lhasa gelegene Yarlung-Tal gilt als Wiege der tibetischen Zivilisation, da gemäß der Überlieferung hier sowohl die Tibeter entstanden als auch die ersten Könige vom Himmel ins Schneeland herabstiegen. 13 Königsgräber sollen im Tal bei Chonggye gelegen sein, neun davon wurden identifiziert. Darunter ist auch der 15 m hohe und 70 m lange Grabhügel des ersten Großkönigs Songtsen Gampo (608-649). Im oberen Yarlung-Tal steht auf einem Bergsporn Yumbulakhang, das als erstes festes Gebäude Tibets dem König Nyatri Tsenpo (1. Jh. v. Chr.) als Burg diente. Der Yarlung-Fluß mündet in den in Tibet Tsangpo genannten Brahmaputra. Am jenseitigen Ufer liegt, etwas flußaufwärts, mit Samye die älteste tibetische Klostergründung (763 n. Chr.). Inmitten eines Sanddünengebiets nahe des Tsangpo-Ufers gelegen, bietet sich von einem wenig entfernten Hügel ein guter Blick auf den Mandala-Grundriß der bedeutenden Anlage.


     
     
    ééé

     
     
    Links zu guten Osttibet-Seiten:


     
     
     
     
     


     
     
     
     
     

    ééé

     
     
    Links
  • Index of all pages of the homepage of Andreas Gruschke 
  • Kailash-Projekte in Darchen  
  • Kham Aid Foundation 
  • Nima - Sozialprojekte in Tibet 
  • Shalu Association for Tibetan Cultural Heritage Tibetan Buddhist Glossary of Geoffrey Samuel TibetfocusTibetisches Kinderhilfswerk 

     
     
    ééé



     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     


     
     



     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

    Suchen nach:
     
    In Partnerschaft mit Amazon.de

    Volz Gemälderestaurierung



     
     
     

    -DISCLAIMER-
    Mit einem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Für alle Links gilt: Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage.